Dienstag, 6. Januar 2009

Asienspecial Tipp China: Kulturreise nach Macau


Das Geheimnis um Macaus Kirchen


Im historischen, zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden, Stadtzentrum von Macau zeugen mehrere Kirchen von der bewegten Vergangenheit der ehemals portugiesischen und heute chinesischen Stadt.


Einblicke in die Geschichte(n) hinter den Fassaden geben jetzt geführte Touren in englischer Sprache. Diese finden jeden Samstag und Sonntag statt und sind kostenlos. Telefonische Informationen unter 00853-28 92 14 38.


Die Ruine von St. Paul.
Foto: Fremdenverkehrsbüro Macau
Die wohl am reichsten verzierte Kirche Macaus ist dem heiligen Laurentius geweiht. Neben der Fassade sind auch die Kunstgegenstände, die im Innern von St. Lawrence ausgestellt werden, interessant. Im Hochaltar befindet sich eine Statue des Heiligen, der kostbare Gewänder trägt.

Über seinen Kopf hält ein Cherub eine Krone. Die ursprüngliche Kirche von 1560 war ganz aus Holz. Das heutige Kirchengebäude datiert aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts. Ihre Bedeutung erhielt die Kirche besonders für die Familien der portugiesischen Seefahrer.

Die Angehörigen trafen sich auf der Fronttreppe mit Blick auf das Meer, um gemeinsam für die Matrosen zu beten und auf ihre Rückkehr zu warten. Durch dieses Ritual erhielt die Kirche ihren Beinamen Feng Schun Tang – Ort der lindernden Winde.

Das 1758 von Jesuiten gebaute St. Josef Seminar und die zugehörige Kirche bildeten das Zentrum für die Missionsarbeit in der Region, China und sogar Japan. Sie wurden vor kurzem aufwändig restauriert und in den Originalzustand zurück versetzt.


Die gelbe, mit weißen Elementen akzentuierte Fassade ragt 19 Meter in den Himmel. Im Inneren der Kirche wird eine der wertvollsten religiösen Reliquien Macaus aufbewahrt:


Ein Armknochen des Heiligen Franz Xavier. Die drei Altäre sind aufwändig mit Säulen und Blattgold dekoriert. Die Säulen des Hochaltars sind im manieristischen Stil gearbeitet, der im Übergang von der Renaissance zum Barock in der europäischen Architektur sehr verbreitet war.


Im Inneren der St. Augustinus Kirche befindet sich eine Jesus-Statue, die alljährlich zur Passionsprozession durch Macaus Straßen getragen wird. An dem von spanischen Augustiner-Mönchen bereits vor rund 400 Jahren eingeführten Ritual nehmen tausende von Gläubigen teil.


Das aufwändig dekorierte Innere der Kirche steht im Kontrast zu ihrer schlichten neoklassizistischen Fassade von 1814. Das Schiff weist eine Gliederung durch Bogengänge mit flankierenden Säulen im korinthischen Stil auf.


Die Holzdecke über dem Altar ist mit Gemälden verziert. Die kleinen Seitenaltäre und Nischen, die sich dem Hauptaltar anschließen, zeigen in einigen Details noch barocke Einflüsse des ursprünglichen Kirchenbaus.


Das ehemals portugiesische und heute chinesische Macau hat sich zu einer der Boomtowns Asiens entwickelt. Neue Mega-Casinos und -Hotels mit facettenreicher Architektur, Showprogrammen und Shopping-Arkaden prägen die moderne Seite der Stadt.


Gleichzeitig bewahrt sie ihr reiches historisches Erbe, das fernöstliche und europäische Kultur vereint, und in den Gebäuden, der Küche und dem Lebensstil der Menschen lebendig ist. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe.


Nach rund 450 Jahren portugiesischer Anwesenheit hat Macau seit Dezember 1999 den Status eines mit weitgehender Autonomie ausgestatteten Sonderverwaltungsgebietes der VR China. Macau liegt an der Südostküste der Volksrepublik China, am Westufer des Perlflusses.


Es grenzt an die chinesische Provinz Guangdong und ist 145 km von dessen Hauptstadt Guangzhou (Kanton) und 70 km von Hongkong entfernt. Macau besteht aus einer Halbinsel gleichen Namens sowie den Inseln Taipa und Coloane.



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Quelle: Fremdenverkehrsbüro Macau / bearbeitet von pairola-media / Tinytoon

Sonntag, 30. November 2008

Asienspecial Tipp: Naturerlebnis Türkei


Asienspecial Tipp: Naturerlebnis Türkei



Über ein Viertel der Türkei ist bewaldet. Ein Drittel der Gesamtfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Die Natur zeigt sich sehr abwechslungsreich, denn die Regionen unterscheiden sich stark in der Vegetation. Hügelig zeigt sich die Marmararegion, mit Büschen und Wäldern.


Der fruchtbare Ackerboden geht weiter östlich in Steppe über. Auch die Ägäis wird landwirtschaftlich intensiv genutzt, an der Küste prägen Zypressen, Ölbäume und Weinreben die Landschaft.


Feenkamine in Kappadokien.
Foto: Kultur- und Tourismusministerium Ankara
Am Schwarzen Meer herrscht ein kontinentales, feuchtes Klima, dort findet man große Wälder. Auf dem sehr fruchtbaren Boden werden Tee, Tabak, Mais und Haselnüsse angebaut. Zentralanatolien ist zum Großteil eine Steppenlandschaft, die mancherorts wüstenähnliche Züge annimmt.


Vor allem Weizen, Gerste und Obst werden hier angebaut. Am Mittelmeer herrscht mediterranes Klima, wo Zitrusfrüchte, Bananen, Tomaten, Erdnüsse und Baumwolle produziert werden. In Südostanatolien, wo die Flüsse Euphrat und Tigris verlaufen, produziert man Weizen, Gerste, Wein, Oliven und Pistazien.


Die Flora der Türkei gilt als die vielfältigste und abwechslungsreichste im Nahen Osten. In den Hochebenen findet man wilde Blumen. Die Steppen werden von Sträuchern, Nadelwäldern und Schwarzkiefern geprägt.


Die Türkei hat eine Vielzahl von Landstrichen zu Naturparks erklärt. Campingmöglichkeiten und Hotels sind meist ausreichend vorhanden. Der Naturpark Gelibolu (Gallipoli), die Halbinsel im Westen Anatoliens bei Çanakkale, ist den Gefallenen des 1. Weltkrieges gewidmet.


Der Park erinnert auf 33.000 ha Größe an die gefallenen britischen, australischen, neuseeländischen, französischen und türkischen Soldaten.


Der Köprülü Kanyon liegt nördlich von Antalya. Dabei handelt es sich um eine tiefe Bergschlucht, über die eine eindrucksvolle Brücke führt.


Wasserfall in Anatolien.
Foto: Kultur- und Tourismusministerium Ankara



23 Areale wurden bisher zu Naturschutzgebieten erklärt. In ÇõIlõkara bei Antalya gibt es 400 verschiedene, teils endemische Pflanzen und monumentale Bäume.


Der Kurunlu-Wasserfall, ebenfalls in der Region Antalya, beeindruckt durch eine Bilderbuchlandschaft. Man hat hier sogar die Möglichkeit, hinter den Wasserfall zu gehen.











Quelle: Türkisches Tourismusministerium / bearb. von
pairola-media / Tinytoon


Freitag, 28. November 2008

Entdecken Sie Queensland, Australien




Entdecken Sie Queensland, Australien


An den schönsten Naturschauplätzen Queenslands werden neue Wanderwege angelegt.


Spaziergänger am Strand.
Foto: Tourism Queensland
Den australischen Bundesstaat Queensland kann man künftig noch besser und leichter zu Fuß entdecken. Die Regierung des Sunshine States hat für umgerechnet rund 650.000 Euro die „Great-Walks of Queensland“-Initiative gegründet.


So wurden und werden insgesamt sechs neue Wanderwege in den schönsten Naturschauplätzen Queenslands angelegt.


Zu entdecken gibt es versteckte Strände, kristallklare Lagunen, spektakuläre Felsformationen, historische Regenwälder und einheimische Kultur.


Entlang der Wege befinden sich Camps für Wanderer, die mit Toiletten und Trinkwasserstellen ausgestattet sind.


Der Fraser Island Great Walk hat insgesamt eine Länge von 90 Kilometern und windet sich über die größte Sandinsel der Welt. Als Weltnaturerbe der UNESCO ist Fraser Island bekannt für lange, weiße Strände und Dünen, Mangrovensümpfe, ursprüngliche Frischwasserseen und subtropischen Regenwald und beherbergt außerdem 230 Vogel- und 25 Säugetierarten.


Von Brandy Creek nach Airlie Beach führt der 30 Kilometer lange Whitsunday Great Walk. Die Highlights der Strecke sind der Regenwald und die romantischen Buchten. Wanderer können Odysseus-Schmetterlinge bewundern, Zitronenblumen riechen und den Gesängen der außergewöhnlichen Fruchttauben lauschen.



Wanderer im Norden von Queensland.
Foto: Tourism Queensland
Der Wet Tropics Great Walk ist ein 110 Kilometer langer Weg von den Wallama Wasserfällen bis zu den Blencoe Wasserfällen. Er durchquert das als Weltnaturerbe ausgezeichnete Gebiet der Wet Tropics, die Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten bieten.


Die Strecke fasziniert durch reißende Flüsse, unentdeckte Schluchten, Regenwälder und imposante Wasserfälle.

Atemberaubende Kulissen wie roter Zedernregenwald, tiefe Schluchten und steile Klippen machen den Mackay Highlands Great Walk zu einem einmaligen Erlebnis. Das gebirgige Gebiet im Hinterland von Queensland ist ein Paradies für Naturliebhaber. Der 50 Kilometer lange Great Walk ermöglicht außerdem einen Einblick in die Geschichte des Forstwesens und der Rinderzucht.


Die subtropische Schönheit der spektakulären Blackall Range gibt es auf dem Sunshine Coast Hinterland Great Walk zu entdecken. Auf den 45 Kilometern Länge sollte man die Augen und Ohren für die Natur offen halten.


107 Vogel-, 70 Reptilien- und 32 Froscharten wurden hier entdeckt. Eindrucksvolle Aussichten, einladende Naturbäder und Wasserfälle laden zum Verweilen ein.


Die Eröffnung des Gold Coast Hinterland Great Walk ist für das Jahr 2007 geplant. Dieser Pfad wird durch das im Lamington und Springbrook gelegene Weltnaturerbe, die Central Eastern Rainforest Reserves, führen.


In den Bergen der Gold Coast gelegen, gehören sie zu den letzten der subtropischen Regenwälder der Welt. Sie beherbergen eine Vielzahl von seltenen und bedrohten Pflanzen- und Tierarten. Es gibt wohl kaum einen besseren Ort, um Flora und Fauna zu erforschen.


Die „Great Walks of Queensland“ bieten Besuchern unterschiedlichste Streckenlängen: von kurzen, leichten Spazierwegen von einer Stunde bis zu mehren Tagen andauernden Abenteuerwegen.






Quelle: Tourism Queensland / bearbeitet von pairola-media / Tinytoon



Donnerstag, 20. November 2008

Zypern: Aktivurlaub in der Landschaftsidylle von Polis



Zypern: Aktivurlaub in der Landschaftsidylle von Polis


Ein Urlaub inmitten der facettenreichen zypriotischen Natur – dazu lädt das im Nordwesten gelegene idyllische Dorf Polis ein. Vom Wandern durch Olivenhaine über eine Radtour auf der Akamas-Halbinsel bis zum Tiefseetauchen ist der historische Ort Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Aktivitäten.

Der Dorfplatz von Polis.
Foto: FVZ Zypern
Die Region um Polis zeichnet sich durch das harmonische Nebeneinander von Bergen, Meer und Land aus. So verbinden sich im Nordwesten Zyperns Landschaftserlebnis und Aktivurlaub auf einzigartige Weise.


Ruhesuchende finden in dem kleinen Ort, der bereits im Altertum bekannt war, einen Platz zur Erholung und Entspannung.


Das Leben spielt sich im Ortszentrum auf dem Dorfplatz mit seinen kleinen Cafés, Restaurants und Tavernen und in der beschaulichen Fußgängerzone ab. Der Strand des idyllischen Städtchens zählt zu den saubersten Europas und wurde mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet.


Aktiv geht es in die Umgebung: Wanderer wandeln durch Obstgärten, Olivenhaine, Johannisbrotbaum-Plantagen oder entscheiden sich für einen der Naturlehrpfade im Naturschutzgebiet der Akamas-Halbinsel. Rad-Fans erkunden hingegen die Bäder der Aphrodite oder fahren hinauf zum Stausee von Argaka, je nach Geschmack und Leistungsanspruch.


Liebhaber des Wassersports können sich im Tiefseetauchen üben, da das Küstengebiet der Akamas für die außergewöhnliche Tiefe des Meeres bekannt ist. Darüber hinaus können Golf-Fans ihr Handicap auf dem 25 Minuten entfernten 18-Loch-Golfplatz Tsada Golf verbessern.





Quelle: FVZ Zypern / bearb. von
pairola-media / Tinytoon

Samstag, 8. November 2008

Der Oman - Sport & Spass in umwerfender Naturkulisse




Der Oman - Sport & Spass in umwerfender Naturkulisse



Die Gebirge, Täler und Strände des Sultanats laden ein zu Bergtouren, Wadi-Erkundungen, Wüstensafaris, Tauchabenteuern und Ausflügen in die exotische Tierwelt.


Tolle Unterwasserwelt.
Foto: Sultanate of Oman
Felsenklettern und Bergwandern:
Da Oman in der Region das Bergsteigerparadies schlechthin ist, spielen sich viele Freizeitaktivitäten im Gebirge ab. Es gibt über 160 Aufstiegsrouten, die von leicht bis extrem schwierig eingestuft sind.


Anhänger des Mountain-Trekking finden hier ausgezeichnete Bedingungen vor. Im östlichen Hajar-Gebirge lassen sich Bergwanderungen und Strandcamping wunderbar miteinander verbinden.


Der Snake Canyon, 145 km südwestlich von Maskat am äußersten Ende des Wadi Bani Awf im Wilayat Rustaq gelegen, beschert abenteuerlustigen Reisenden unvergessliche Erlebnisse.


Auf einer Höhe von 1000 m über dem Meeresspiegel schneidet sich der etwa drei Kilometer lange Canyon 200 m tief in den Fels. Umgeben von einer traumhaften Landschaft, kann man hier wandern, schwimmen oder klettern.


Wadis:
Sehr beliebt in Oman und typisch für die Region ist das „Wadi-Bashing“. Wadis sind ausgetrocknete Flussbetten, die als schmale Täler das Gebirge durchziehen. Viele von ihnen eignen sich gut für eine Fahrt mit dem Allrad-Jeep, vorbei an üppiger Vegetation, glitzernden Tümpeln und Wasserfällen.


Höhlenerkundungen:
Wer über ein gewisses Maß an körperlicher Fitness verfügt, kann unter sachkundiger Führung in den Bergen Omans prickelnde Spannung als Höhlenforscher erleben.


Die Majlis al Jinn ist eine der berühmtesten Höhlen des Landes und die zweitgrößte Höhlenkammer der Welt. Als eine der am schwersten zu besteigenden Höhlen fällt sie an zwei Stellen tief ab, einmal 160 und einmal 120 Meter.


Ein Besuchermagnet für die weniger Risikofreudigen ist die Hoti-Höhle im Hajar-Gebirge, die einen unterirdischen Felsendom und ein Labyrith von Seen beherbergt.


Wassersport:
Mit mehr als 1700 Kilometern Küste bietet Oman schier endlose Möglichkeiten für den Wassersport, der bei Einheimischen wie auch Besuchern groß geschrieben wird. Schnorcheln, Tauchen usw. sollte man sich in Oman nicht entgehen lassen. Das Wasser ist das ganze Jahr über angenehm warm, und die Küste mit ihren zahlreichen unterseeischen Attraktionen ist zum überwiegenden Teil gut zugänglich.


Zu den beliebtesten Tauchplätzen zählen die Daymaiyat-Inseln, ein Meeresnaturschutzgebiet rund 18 km vor der Batinah-Küste. Bandar Khayran, nur 20 Schiffsminuten von Muscat entfernt, ist ein Küstenstreifen mit zahlreichen fjordartigen Einbuchtungen. Sandstrände und ruhige Gewässer im Hauptteil des Gebiets laden zum Picknickausflug ein.


Tauchspaß garantiert die vier Kilometer vor Muscat gelegene Insel Fahal, auf der es eine Höhle mit einem Wrack in 30 Meter Tiefe gibt, die man durchschwimmen kann. Auch die Halbinsel Musandam wartet mit einer Fülle von Tauchmöglichkeiten auf. Neben Zazurat Simi, wo ein Flugzeugwrack auf Grund liegt, sowie Tanakan, Ra Rukein und Khor Hablayn besitzt sie weitere 63 registrierte Tauchplätze.


Die meisten Hotels organisieren auf Wunsch wassersportliche Aktivitäten wie Windsurfen, Jetski und Wasserski und leihen die erforderliche Ausrüstung aus.


Oman verfügt über riesige Sandwüsten. Am beeindruckendsten sind die Wahiba Sands mit ihren gewaltigen, bis zu 200 Meter hohen Dünen. Die Wüste erstreckt sich über 200 Kilometer vom östlichen Hajar-Gebirge bis hin zum Arabischen Meer.


Spritztour durch die Wüste.
Foto: Sultanate of Oman
Der Besucher kann wählen, ob er die endlose Wüste in echter Beduinen-Manier auf dem Kamelrücken oder lieber mit dem modernen Geländefahrzeug erkunden will.

Faszinierende Tierwelt:
In den omanischen Küstengewässern leben Wale und große Delphinherden. Rund 20 der fast 80 bekannten Arten in der Welt wurden hier schon gesichtet. Wal- und Delphinbeobachtungen erfreuen sich inzwischen großer Beliebtheit.


Die Strände von Ras Al Hadd, Ras Al Junayz und den Massirah-Inseln dienen als geschützte Brutstätten für verschiedene Arten von Meeresschildkröten, die hier zur Eiablage an Land kommen.


Die Echte und die Unechte Karettschildkröte, die Lederschildkröte und die grüne Meeresschildkröte sind in diesem Gebiet beheimatet. Die offiziell ausgewiesenen Brutplätze dürfen zwar nur mit Genehmigung aufgesucht werden, doch die renommierten Reiseveranstalter erledigen auf Wunsch die Formalitäten und organisieren Ausflüge dorthin.


Eine artenreiche Tierwelt weist Salalah auf, das der Monsun jedes Jahr mit üppigem Grün überzieht. Der Leopard, in der Region sonst nur selten anzutreffen, hat in der Bergregion Jebel Samhan in Dhofar eine sichere Heimat gefunden. Der Sultan von Oman hat dieses Gebiet zum Naturreservat erklärt.


Von den 12 Creeks an der Küste von Salalah sind neun ebenfalls dem Naturschutz übereignet. Rund 400 Vogelarten wurden in Oman registriert, darunter auch viele nicht einheimische Arten wie Pirol, Ziegenmelker und Weißstorch.



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Studien- und Rundreisen



Quelle: Sultanate of Oman, Ministry of Tourism / bearb. von pairola media / Tinytoon


Mittwoch, 5. November 2008

Tahiti - Faszinierende Naturschauplätze in Französisch Polynesien





Tahiti - Faszinierende Naturschauplätze in Französisch Polynesien



Tahiti und ihre Inseln sind nicht nur für Strandurlauber ein beliebtes Reiseziel. Die gebirgigen Inseln eignen sich hervorragend für Trekking, Mountainbiking und viele andere Unternehmungen.


Auf zahlreichen Wanderwegen entdecken Anfänger und Fortgeschrittene die Vielfalt der Natur im Landesinneren je nach Schwierigkeitsgrad mit oder ohne Führer. Einsame Täler, klare Gewässer, seltene Steine und eine üppige Pflanzenwelt sowie Canyons, Bergspitzen und Kämme geben einen Einblick in die Schönheiten der polynesischen Inseln.


Lokale Veranstalter bieten Touren an, die teilweise im voraus oder vor Ort buchbar sind. Einige dieser Touren können auch mit Mountainbike oder Geländewagen durchgeführt werden. Zum Bergwandern und Klettern eignen sich vor allem die gebirgigen Gesellschaftsinseln und die Marquesas.


Bergkette auf Moorea.
Foto: Tahiti Tourisme
Wanderlustigen bieten die Berge von Tahiti faszinierende Touren durch wilde Täler mit imposanten Wasserfällen, mysteriösen Grotten und archäologischen Stätten. Das hochgelegene Papenoo-Tal sowie der Naturpark von Fenua ai’here mit seinen Klippen von Le Pari begeistern Liebhaber wilder, unberührter Natur.


Das Papenoo-Tal sollte vorzugsweise mit einem Führer durchquert werden. Im Inneren der Insel führt ein Weg durch das breite Tal vorbei an archäologischen Fundstätten und spektakulären Landschaften mit eindrucksvollen Wasserfällen bis zum Kamm von Maroto. Die Straße endet am Bergsee von Vaihiria, in dem der Legende nach der Ohrenaal lebt.

Weitere Ausflugsziele in der Umgebung sind die restaurierten Marae Felstempel von Anapua und Farehape. Ohne Führer können Wanderer den 2.066 Meter hohen Mount Aorai besteigen. Die Bergtour beginnt auf 600 Meter Höhe am Aussichtspunkt Belvedere und führt über einen ausgeschilderten Weg bis zum Kamm von Hamuta, von wo sich ein eindrucksvoller Panoramablick über die benachbarten Täler und Gipfel bietet.


Der zweite, schwierigere Abschnitt führt entlang der Teufelsfelsen bis zum höchsten Punkt, dem Aorai. Von hier sind alle Bergspitzen Tahitis sowie die tiefen Täler mit ihren Wasserfällen, die lang gestreckte Silhouette von Moorea sowie die Inseln Tetiaroa und Maiao zu sehen.


Die an der felsigen Küste gelegenen Lavaröhren von Hitiaa sind rohrartige Aushöhlungen vulkanischen Ursprungs von der Größe eines Stollens oder einer Grotte, die sich durch Sickerwasser aufgefüllt haben. Dadurch entstehen Wasserfälle.


Die Erkundung dieser unterirdischen Gänge bietet faszinierende Eindrücke und ist für AmateurHöhlenforscher ein beliebtes Ausflugsziel. Diese Wanderung sollte mit einem Führer unternommen werden.


Tahiti Iti, die kleinere Halbinsel Tahitis, lernen Wanderlustige auf einer zweitätigen Bergtour mit einer Übernachtung in der FaaroaHütte in Tautira kennen. Die von einem Führer begleitete Wanderung führt zu archäologischen Fundstätten, den Klippen von Le Pari sowie zur geheimnisvollen Grotte von Vaipoiri mit ihrem unterirdischen See, der nach der Anstrengung zum Baden einlädt.


Auf Moorea finden Wanderer hervorragende Möglichkeiten für Bergtouren, Klettertouren und zum Canyoning. Die Wanderung von Vaiare nach Paopao führt durch Ananasplantagen zu den Ausläufern Mount Tearai und des Mout Mouaputa.


Üppige Natur auf Faaroa.
Foto: Tahiti Tourisme
Die Tour zum Pass der drei Kokospalmen sollte von einem Führer begleitet werden, da man sich hier leicht verirren kann. Der Aufstieg führt durch Flüsse, Mape-Wälder –
Mape ist eine tahitianische Kastanienart - und Unterholz zum Kamm zwischen den Bergmassiven des Mouaroa und des Tohivea, der mit 1.200 Metern der höchste Berg Mooreas ist.

Eine anspruchsvolle, insgesamt rund sechsstündige Tour führt zum Loch des durchbohrten Berges am Mouaputa. Die Bergtour, die sich nur für Schwindelfreie eignet, führt vorbei an den Wasserfällen von Afareaitu durch Unterhölzer aus Farn und einen Mape-Wald.


Nach einer anstrengenden, konzentrierten Bergbesteigung gelangen die Wanderer zur Plattform über dem Loch, in das sie sich an einem Seil herablassen können.


Nur geübte Bergsteiger mit körperlicher Eignung zum schwindelfreien Klettern sollten den 900 Meter hohen Mount Rotui erklimmen. Der Aufstieg ist sehr steil und die Begehung des Kamms gefährlich, so dass über vier Stunden höchste Konzentration erforderlich ist.


Der Blick auf die Landschaft der Umgebung ist imposant: Ein Vulkankrater, der von Mount Tohivea und Mount Mouaputa überragt wird, zwei traumhafte Buchten unterhalb des Berges sowie in der Ferne Tahiti. Der Abstieg ist ebenso anstrengend wie der Aufstieg und dauert gute zwei Stunden. Diese Tour sollte unbedingt während der trockenen Jahreszeit unternommen werden.


Die Wanderung zum Mount Pahia auf Bora Bora ist anspruchsvoll und dauert insgesamt etwa fünf Stunden. Aufgrund mangelnder Markierungen und schwieriger Kletterbedingungen in bröckeligem Gestein sollte unbedingt ein ortskundiger Führer die Tour begleiten. Der Weg beginnt in Vaitape und führt durch Obstgärten und einen Mape-Wald.


Durch weite Felder mit wilden Orchideen und hochgewachsenen Farnen gelangen die Wanderer über einen Kamm zum Gipfel des Pahia. Von hier soll der Überlieferung nach der Kriegsgott auf einem Regenbogen herabgestiegen sein. Der Panoramablick auf sämtliche Inseln unter dem Wind ist überwältigend.


Der Archipel der Marquesas bietet mit seinen felsigen Inseln hervorragende Möglichkeiten zum Wandern und Klettern. Auf Nuku Hiva sind unter anderem Bergtouren zum Mount Muake möglich, einem beliebten Treffpunkt für Paraglider. Die spektakulärste Tour führt ins Hakaui Tal, zu dem man ab Taiohae mit dem Schiff und anschließend zu Fuß gelangt.


Das Tal verengt sich zu einem Canyon mit einem imposanten Wasserfall, der aus über 350 Metern in die Tiefe stürzt. In der Umgebung gibt es interessante archäologische Stätten und einen weißen Sandstrand. Hiva Oa und Ua Pou verfügen ebenfalls über eindrucksvolle Wander- und Klettermöglichkeiten.



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Quelle: Tahiti Tourisme / bearb. von pairola-media / Tinytoon


Dienstag, 4. November 2008

Vorbildlich: Öko-Bewusstsein und Sanfter Tourismus auf den Malediven



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Vorbildlich: Öko-Bewusstsein und sanfter Tourismus auf den Malediven


Nach Angaben der World Tourism Organisation (WTO) rangieren die Malediven unter den ersten zehn Ländern, die erfolgreich Ökotourismus praktizieren. Aus gutem Grund:

Regierung und Bevölkerung der Malediven sind sich der Fragilität des Ökosystems längst bewusst, weshalb Schutzmaßnahmen und eine geplante, nachhaltige Entwicklung der Tourismusindustrie höchste Priorität genießen.

Der Tourismus auf den Malediven hat sich nach einem sanften Beginn in den 70er Jahren zum wichtigsten Industriezweig des Landes entwickelt. Bis heute sind 90 der 1200 Inseln touristisch erschlossen und die Zahl der jährlichen Besucher kontinuierlich auf über 460.000 im Jahr 2001 angestiegen.

Um ein solches Aufkommen zu bewältigen, ohne dabei das natürliche Kapital des Landes - ein höchst fragiles Ökosystem von unbeschreiblicher Schönheit - zu schädigen, wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich Konzepte und Initiativen für ein sanftes und umweltverträgliches Wachstum realisiert.

Tatsächlich hat sich seit der Gründung des Umweltministeriums im Jahre 1988 in Sachen Umweltschutz auf den Malediven so Einiges getan: Bereits 1989 wurde ein erster Umwelt-Aktionsplan vorgelegt, durch dessen Vorschriften der Umweltschutz erstmals institutionalisiert wurde.

Auf den Malediven wird die Natur hoch geschätzt.
Foto: B. Schmalenberger
So herrschen auf den Malediven beispielsweise strikte Bebauungs- und Begrünungsvorschriften. Um sicherzustellen, dass die Tragfähigkeit einer Insel nicht überschritten wird, darf lediglich ein Fünftel der Fläche bebaut werden.

Was die Gebäude angeht, so dürfen diese die Höhe einer ausgewachsenen Palme nicht überschreiten. Darüber hinaus muss seit 1995 jede touristische Insel eine eigene Müllverbrennungsanlage betreiben.


Metall- und Plastikabfälle werden gesammelt und auf einer gesonderten Deponie entsorgt, biologische Abfälle kompostiert und die Abwässer, bevor sie ins Meer geleitet werden, biologisch geklärt. Darüber hinaus geht jeder Entwicklung oder Bebauung eine Umweltverträglichkeitsprüfung voran.

Das Engagement in Sachen Umweltschutz beschränkt sich jedoch keineswegs nur auf die Reinhaltung der Inseln. Deshalb bilden Verordnungen und Gesetze zum Schutz des Lebensraums Wasser einen weiteren Schwerpunkt des staatlichen Aktionsplans.

In dessen Rahmen wurden beispielsweise 25 Tauchplätze zu Natur- und Wasserschutzgebieten erklärt. Dies bedeutet, dass hier unter anderem das Fischen unter Strafandrohung verboten ist.

Um die empfindlichen Korallenriffe vor Ankerschäden zu bewahren, wurden außerdem an häufig angefahrenen Anker- und Tauchplätzen Bojen angebracht. Schließlich wurde der Kauf und Verkauf von "Souvenirs" in Form von Korallen und Schildplatt gesetzlich verboten. Gleiches gilt für den Haifischfang, der seit 1998 in sieben Atollen verboten ist.

Seit Oktober 2002 wurden von Regierung, dem meeresbiologischen Institut sowie der Tourismusindustrie ein besonderes Haibeobachtungs-Programm ins Leben gerufen. Es soll Aufschluss über die verschiedenen Spezies geben und für Verständnis dieser bedrohten Meeresbewohner werben.


Kleine Inseln von einzigartiger Schönheit.
Foto: B. Schmalenberger
Beim Schutz der Umwelt erhält die Regierung wichtige Schützenhilfe von Seiten der Reiseveranstalter. So wurde 1993 von der LTU eine Müllsammelaktion ins Leben gerufen, die bis heute von den Touristen positiv angenommen und tatkräftig unterstützt wird:

Jeder Tourist erhält beim Hinflug einen Müllbeutel (Fassungsvermögen 40 Liter), in dem der durch eigenen Verbrauch anfallende Müll (Getränkedosen, Sonnencremetuben u.ä) gesammelt werden.


Diese Müllbeutel werden am Ende der Reise am Abflugschalter kostenlos entgegengenommen und in einem Container zurück nach Deutschland transportiert, wo der Abfall dann getrennt und fachgerecht entsorgt wird.

Auch private Initiativen tun ihr Möglichstes, um die Schönheit der Malediven nachhaltig zu schützen und zu bewahren. So fand beispielsweise die von verschiedenen Tauchbasen initiierte Kampagne zum Schutz der Meeresschildkröten landesweite Beachtung und Unterstützung.

Ziel dieser Aktion ist der Schutz von Eiablageplätzen; auf verschiedenen Inseln werden die kleinen Schildkröten erst dann ins Freiwasser gesetzt, wenn sie stark genug zum Überleben sind.

In Anbetracht der bereits eingeleiteten Maßnahmen ist man auf den Malediven zuversichtlich, dass die einzigartige Inselwelt auch für kommende Generationen nichts von ihrer Attraktivität und natürlichen Schönheit einbüßen wird.

Dennoch ist man sich auf den Malediven der Empfindlichkeit des fragilen Ökosystems, der Bedrohung durch Umwelteinflüsse wie die globale Erwärmung, den Anstieg des Meeresspiegels sowie sonstige klimatische Veränderungen durchaus bewusst.






Quelle: FVA Malediven / bearb. von pairola-media / Tinytoon


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